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Kann mein Charakter diese Lore kennen?

Bis auf das grau-markierte ist alles frei zugängliches Wissen in der Welt von Lezora, welches
Dein Charakter kennen kann. Dieses Wissen zählt zur höheren Bildung und ist Teil der Magiekunde,
so kann es z.B. bei den Magiern von Palo ur Galdae erlernt oder in einer Bibliothek in
Erfahrung gebracht werden..

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Umfero af Galdur

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Das Erwachen der Magie

Als einst der Gott der Zeit, Galdur, aus dem Reich der Götter fiel und in die Niemandslande stürzte, war dies die Geburtsstunde einer ewig währenden Freundschaft, aus der unzählige andere Schicksale hervorgehen sollten.

 

In Form eines großen, majestätischen Baumes, in dessen Baumkrone Früchte, wie auch blaue Blüten erblühen, hinterließ der Gott nach dem seinigen Tod ein Fragment seiner Aetheressenz, sein Vermächtnis und Geschenk an Mutter Natur zugleich. So trägt der Baum die erste und lange Zeit einzigste natürliche Magiequelle Lezoras in sich. Ohne jene Quelle wäre die Welt, wie wir sie lieben gelernt haben, samt ihrer Magie und Wunder, nie entstanden. So ist an keinem anderen Ort die magische und spirituelle Magie so hochkonzentriert, wie am Orte des Baumes, der zum Mittelpunkt Lezoras wurd’. Selbst Wesen, die der Magie und den Göttern vollkommen fremd sind, verspüren ohne Zweifel die Energie. So ist der Baum ein Teil eines jeden, der in Lezora das Licht des Lebens erblickt hat und wird somit vom Chaosgott Yazar begehrt. Denn die Vernichtung Umfero af Galdurs bedeutet die Vernichtung vom Werke Mutter Naturs, in deren jeder Faser derweil die Magie Galdurs fließt.

 

Die Entstehung Umfero af Galdurs

Als Galdur in den Armen Mutter Naturs starb, klammerte er sich mit dem letzten Funken seiner Macht an die Natur selbst, nicht gewillt, jene verlassen zu müssen. So hinterließ er sein Fragment in der recht ungewöhnlichen Form einer blauen Knospe. Von Trauer geplagt und zu Ehren ihres Freundes, pflanzte Mutter Natur die Knospe an eben jenen Ort, an dem Galdur von ihr ging. Nicht ahnend, welche Bedeutung diese kleine Geste tragen würde, ließ sie die Knospe sprießen. Innerhalb von drei Tagen gedeihte ein mächtiger, majestätischer Baum in der großen Höhle, tief unter der Erde und brach den Erdboden über sich auf, als er sich in voller Pracht erhob und empor wuchs. Der Baum stand auf einer kleinen, schwebenden Insel inmitten eines großen Katers, gehalten von den dicken Wurzeln, die drumherum ins Erdreich mündeten. Die Wurzeln hatten begonnen, sich im tiefen Untergrund durch die Welt zu schlängeln. Schon bald war der Baum mit ganz Lezora vernetzt. Mit den Wurzeln zusammen schwärmte ein Schwall an Magie die Lande und durchströmte eine jede Faser der Natur.


Wer heutzutage am Rande des Kraters stehend in die Tiefe blickt, der entdeckt nicht mehr als einen dichten magischen Nebel. Was sich unter diesem befindet, gehört zu einem der größten Rätsel dieser Welt. Kein Wesen, das je hinein fiel, kehrte wieder zurück. Viele wurden noch im Fall von einer Wurzel des Baumes geschnappt und sicher an Land abgesetzt, so könnte man meinen, der Baum besäße ein Bewusstsein. Berührt man den Stamm des Baumes, so fühlt man den Puls der Magie durch ihn schlagen und der Hauch des Lebens selbst lässt ihn Wärme ausstrahlen.

 

Der Zirkel der Hüter

Unzählige Geschichten unter den unterschiedlichsten Völkern wurden über Umfero af Galdur weitergereicht. Möge man alten Sagen glauben schenken, so sei Mutter Natur dem magischen Baum selten fern. Doch ganz gleich, ob dies stimmen möge, ist der Baum stets in Gesellschaft. In seiner Nähe trifft man oftmals die wunderlichsten Wesen an, besonders magische Urwesen finden sich oftmals in seiner Nähe wieder und ersuchen ihre letzte Ruh’ unter seiner schützenden Krone. So birgt der dichte Wald um den Baum herum gewiss seine Gefahren und wird durch die Irrlichter im Aug’ behalten.

 

Doch ganz gleich, welches Wesen den Baum besuchen möge, jener wird nie allein sein. Bereits dazu bestimmt, das ihre Werk zu beschützen, teilte Mutter Natur den Drachen die Aufgabe zu, Umfero af Galdur zu hüten. So befinden sich stets die Drachen in seiner Nähe, die den Baum erbarmungslos schützen, während Waldnymphen ihn heimlich pflegen. Die Drachen fangen die uneingeladenen Besucher, die sie vom Himmel aus erblicken, bereits vor dem Walde ab. Doch spätestens dann, wenn sie sich in den Wald begeben haben und von den Irrlichtern entdeckt wurden. Es ist wahrlich nicht einfach, an den Hütern des Baumes vorbeizukommen und Umfero af Galdur mit den eigenen Augen in Glanz und Pracht zu erblicken. Denn nicht zu wenige versuchen, die wertvollen Früchte zu stehlen, die den Schriften zufolge ein wenig Aetheressenz enthalten. Doch es heißt, nicht die Drachen seien es, in deren Gunst der Besuch stünde. Der Baum selbst heiße jene, die sich als würdig erweisen, Willkommen.

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Irrlichter

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 ✧ Entstehung ✧

Lange vor der Schlacht der Drachen und noch vor der Entstehung der ersten Rasse, kam es dazu, dass der große Baum, obwohl seine Wurzeln weitreichend und tief lagen, nicht mehr über alles, was in der Welt geschah Bescheid wusste. Also nahm er einen Teil seiner Kraft und formte sie zu kleinen Kugeln aus Licht und Magie. Die Irrlichter waren geboren aus den blauen Blüten des Baumes selbst.

 

Die Drachen, die zu dieser Zeit um Umfero Af Galdur kreisten, sahen diese Kugeln aus der Baumkrone emporsteigen und folgten ihnen einige Zeit. Das war der Tag, an dem Umfero af Galdur wortwörtlich das Licht der Welt erblickte.

 

✧ Wahrnehmung und Kommunikation ✧

Diejenigen, die in der Lage sind Irrlichter zu sehen, namentlich Drachen, magisch veranlagte und zumindest laut den Legenden, Nymphen, nehmen sie als kleine, bunt aufleuchtende Kugeln wahr. Versucht man nach diesen Kugel zu greifen, greift man durch sie hindurch und fühlt lediglich einen Hauch von Widerstand.

 

Einigen wenigen ist es gegönnt mit den Irrlichtern zu kommunizieren. Zwar nicht per Wort, sondern per Gefühl, aber dennoch nicht weniger verständlich. Jene, die mit den Irrlichtern kommunizieren, erzählen von Bildern und Gefühlen, die in ihrem Geiste auftauchen, wie vergessene Erinnerungen, die wieder aufkommen. Von Emotionen, die in einem Moment da und dann wieder weg sind, ohne eine Spur zu hinterlassen.

Umfero Af Galdur mag zwar für manche nichts weiter als ein Baum sein, aber durch die Irrlichter wird er so lebendig und persönlich, wie alle anderen Personen und manchmal sogar mehr als diese.

 
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