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Beschreibung

 

Die Evarín, auch als ,,Lichtträger” oder ,,Lichtgeborene” bekannt, sind humanoide und rechtschaffene Wesen. Sie beabsichtigen, die Reiche Lezoras in eine gute und gemeinsame Zukunft zu führen. Doch auf der Suche nach einem möglichst weisen Weg findet man viele Grautöne.

 

Geschichte

Erschaffung

Die Evarín sind sich bei ihrer Geschichte in vielem uneinig, doch bei der Legende ihrer Erschaffung kommen ihre Ansichten zusammen.

Die Gottheit des Lichts, namentlich auch ,,Lux” genannt, besaß die Absicht, die finsteren Weiten Aeternums mit Licht zu erfüllen. Die Gottheit war zwar mächtig, doch wusste auch sie, dass sie für diese Aufgabe Handlanger benötigen würde. Dazu kreierte sie im Jahre 54.757 n. Z. die ,,Evarín”. im Versuch, ein Abbild ihrer selbst zu erschaffen. Doch als die Göttin diese Wesen erschuf, erfuhr ,,Umbras ”, ihr verfeindeter Zwillingsbruder, Gott der Finsternis, von ihren Vorhaben. Noch bevor die Lux den EvarínLeben einhauchen konnte, verbannte Umbras die Wesen nach Novis. Seiner Auffassung nach sei Aeternum eine Dimension, welche dazu geschaffen wurde, in ewiger Dunkelheit zu verbleiben. Außer sich vor Wut, stieg Lux selbst nach Novis hinab. Die Verbannung nicht zum Aufheben in der Lage, hauchte Lux den EvarínLeben ein, indem sie ihnen einen Funke ihrer selbst schenkte. Zu ihrer ursprünglichen Bestimmung nicht in der Lage, erteilte sie den Evarín einen neuen Auftrag. Sie sollten von fort an ihr Licht in die dunkelsten Ecken der Welt hinein tragen. Sie erhielten den Auftrag, den Frieden zu schützen.

 

Als Lux zurück nach Aeternum kehrte, geriet sie mit Umbras in einen erbitterten Zweikampf. Beide Götter kamen geschwächt aus diesem Zweikampf heraus. Als Rache stieg Umbras nach Novis hinab, um Zwiespalt zwischen den Kindern Lux’ zu säen.

Man sagt, dass sie von dort an in einen Zyklus gerieten, welcher bereits seit Jahrtausenden besteht. Jedes Mal, wenn die Götter sich erholen, geraten sie erneut in Kämpfe, auf das sie auf ewig geschwächt seien. Jener ewige Kampf scheint kein Ende zu finden und so bleiben beide

Götter daran gehindert, nach Novis zu reisen. 

 

Auf diese Weise entbrannte jener verheerende Konflikt zwischen den Evarín, sie stritten um grundlegende ideologische Fragen. Auf welche Art und Weise sollten sie ihren Auftrag erfüllen? Kriege durchzogen die Lande, Evarín kämpften gegen Evarín, Fürstentümer gegen Fürstentümer, Grafschaften gegen Grafschaften. Zu Teilen rang gar in den Fürstentümern das regierende Fürstenhaus mit niederen Adelshäusern um die Macht. Ganze Städte gerieten ins Chaos, die Evarín waren zutiefst gespalten.

 

Zeit der Findung

Die Evarín stritten von fort an Jahrtausende lang um die Auslegung ihres Auftrags. Teils blieben es Rivalitäten, während stets eine bedrückende und bedrohliche Stille herrschte. Meistens jedoch waren es Streitereien um Macht und Einfluss in den verschiedenen Herrschaftsgebieten, stets mit dem Ziel, die eigene Ideologie zu verbreiten. Des Öfteren jedoch, wenn eine der Parteien eine Bedrohung einer anderen Fraktion als zu groß sah, entbrannten offene Kriege. Doch über die Jahrtausende der Auseinandersetzungen hinweg verblasste der Funke Lux’ in den Evarín allmählich. Generation für Generation wurden die Evarín schwächer und kleiner. Einst waren sie mächtige und starke Wesen, mit Lebenserwartungen, die in die Jahrtausende gingen, doch diese Zeit der Macht verbrachten sie mit internem Streit, statt sie für das Gute in der Welt einzusetzen. Die Zeit ihren Auftrag zu erfüllen, glitt ihnen davon.

 

Das Adelshaus von Etoria sollte die Geschichte der Evarín von Grund auf verändern, sie regierten über die mächtigste Stadt der Evarín. Als der alte Herzog verstarb, übernahm die damalige Kronprinzessin die Macht. Sie war noch recht jung gewesen, jedoch ließ sie nicht zu, dass die offizielle Regierung aus Beratern ihr Herzogtum regieren würde. Die junge Herzogin fürchtete, dass sie jene aussichtslosen Streitereien weiterführen würden, welche ihr Vater begonnen hatte. Sie widersetzte sich dem Willen der Berater und befahl, dass das Herzogtum sich in die Neutralität zurückziehen solle. Dafür erhielt das Herzogtum viel Spott der anderen Adelshäuser, jedoch konzentrierten jene ihre Macht auf die jeweils anderen Gebiete. Durch das entstehende Machtvakuum entbrannte ein 97-jähriger Krieg zwischen den Evarín. 

Währenddessen bereitete die alternde Herzogin ihren Plan vor. Sie formulierte ,,Die Große Vision”, die Doktrin, welche die zukünftige Leitlinie der Evarín werden sollte und zwang jedem Adelshaus innerhalb des Herzogtums ihren Willen auf. Zudem rüstete sie militärisch, investierte langfristig in die Wirtschaft, um am Ende der 87 Jahre – in welchen sie ihre Neutralität bewahrte – Söldner fremder Länder für ihre Zwecke anzuheuern. Die Nutzung von Söldnern fremder Rassen war bei den Evarín bis dato geächtet. Die dunkelsten Evarín sahen andere Rassen als minderwertige Wesen, die langfristig nur Krieg und Zerstörung anstreben würden, doch in ihrer Doktrin waren alle Rassen gleichgestellt. 

 

Zum Ende dieser 87 Jahre stieg ihr Herzogtum aus der Neutralität hervor und schickte allen anderen Adelshäusern eine Abschrift ihrer Doktrin. Mit eiserner Entschlossenheit antwortete die Herzogin auf jeglichen Widerstand seitens der Adeligen. Zusammen mit ihren neuen Verbündeten und ihrer Armee aus Söldnern setzte sie den ohnehin geschwächten und nun feindlichen Gebieten den Todesstoß. In den letzten 10 Jahren des 97-jährigen Krieges spitzte sich die Zerstörung zu. Große Landstriche wurden vernichtet, ganze Städte ausradiert, unzählige Evarín fielen dem Gemetzel. Doch am Ende stand ihr Herzogtum weiterhin, es hatte gesiegt und die Herzogin rief ein Königreich aus – das Königreich der Evarín. Sie sollte es in eine Epoche der Einigkeit und des Wiederaufbaus führen. Während des Prozesses integrierten sich zahlreiche Söldner und das

Reich wurde Heimat vieler anderer Rassen. Jedes Kind sollte ihre Doktrin auswendig lernen, jeder Evarín sollte sich ihren Prinzipien unterwerfen. 50 Jahre dauerte dieser Prozess, der nur langsam vonstatten ging, doch die Früchte dieser Entwicklung waren für dieses von Krieg

geplagte Volk wie ein Geschenk der Göttin. Jedoch sollten die Geister der Vergangenheit das Königreich noch lange plagen.

 

Der neue König

Die Regentschaft der Königin sollte keine 200 Jahre anhalten. Die alten Ideologien saßen weiterhin tief. Ein rebellierendes Adelshaus plante das Königshaus vollständig zu vernichten, die Macht an sich zu reißen und das Königreich zurück in die dunkle Vergangenheit zu stürzen.

 

Ihr Plan sollte beinahe gelingen: Zur geplanten Zeit saß die Adelsfamilie in voller Zahl zu Tische, um zu Abend zu speisen. Die Familie war recht groß, sie umfasste die damalige regierende Königin und ihren Gemahl, den damaligen Kronprinzen, seine geliebte Ehefrau, seine jüngere Schwester und seinen Sohn. Als die Speisen serviert wurden, meinte der Sohn des Kronprinzen, damals ein kleiner Junge gewesen, ein recht ungezogenes Verhalten an den Tisch zu legen. So verließ der Kronprinz persönlich den Raum mit diesem, um ihn zu maßregeln. Die Speisen jedoch waren vergiftet. Der Vorkoster versagte kläglich in seiner Aufgabe und die königliche Familie verstarb an jenem Gift. Der ungezogene Bengel wurde zum Kronprinz und sein Vater zum König.

 

Der neue König begann seine Amtszeit mit einer kriegerischen Auseinandersetzung. Noch bevor das Feuer für die Beerdigung der königlichen Familie entfacht werden konnte, erreichten den König Berichte über Truppenbewegungen einer nahegelegenen Stadt. Die feindlichen Truppen strebten eine Belagerung an, welche sie effektiv für einige Tage aufrechterhalten konnten. Die Verwüstung der Hauptstadt war katastrophal, woraufhin der König in einer Entscheidungsschlacht die Belagerung beendete und die feindlichen Truppen in die Flucht schlug. Der Krieg endete nach wenigen Wochen mit der Vernichtung der feindlichen Stadt, welche nicht wieder aufgebaut werden würde. Sie steht wie keine andere Stadt zuvor für das Schlechte in den Evarín.

 

Fünf Jahre zogen ins Land, während der noch junge König die Wiederaufbaumaßnahmen voran trieb und das Adelssystem reformierte. Die mächtigen Adeligen hatten lange Zeit dafür gesorgt, dass die Evarín in interner Feindschaft lebten. So verlor von dort an jeder Adelige seinen Titel. Bis zum heutigen Tage gibt es keine Evarín adeligen Ranges mehr, jedoch schuf er das System nicht ab, er wartete schlicht auf einen angemessenen Zeitpunkt, rechtschaffene Evarín zu Adeligen zu ernennen.

 

Lebensraum

Evarín sind recht anpassungsfähig, was die klimatischen Bedingungen angeht, doch ihre Haupt-Population lebt seit Ewigkeiten in eben jenen Gefilden, welche als das ,,Reich Lumines” bekannt ist. Zwar leben vereinzelnd Evarín außerhalb des Reiches, doch zu Ansammlungen kam es nie, da es meist als Scham empfunden wird, sich dem Kampf der Evarín auf diese Art und Weise zu drücken und deshalb jene Evarín abgeschottet von anderen ihrer Art leben. Allgemein legen die Evarín Wert auf eine helle Beleuchtung.

Kultur

Doktrin: Die Große Vision

  • Alle Rassen werden gleichwertig miteinander leben.

  • Jedes Leben wird wertvoll sein, es wird stets geschützt sein.

  • Die Evarín werden die Lande, unter ihrer Führung, in Frieden halten.

  • Krieg wird eine Sache der Vergangenheit sein.

  • Wenn die Zeit kommt, dass der Funke Lux’ erlischt, wird das Volk bereit für unser Ableben sein.

  • Der friedliche Grundgedanke sei auf ewig unsere Leitlinie, doch wer die Gewalt scheue, ist ein Narr.

  • Das Reich Lumines verschreibt sich dieser Vision und schwört, sie zu wahren.

 

Ess- und Trinkkultur

Ein großer Teil der Evarín ernährt sich aufgrund ihren ideologischen Vorstellungen vegetarisch. Wobei Evarín, welche bereits seit Generationen kein Fleisch und Fisch mehr konsumieren, eine leichte Unverträglichkeit gegenüber jenen Speisen aufweisen. Wenn die Evarín Alkohol konsumieren, trinken sie meist nur edle Getränke. Kindern ist Alkohol streng verboten, bis auf schwaches Kellerbier, sofern kein sauberes Wasser oder Tee vorhanden sein sollte.

 

Rituale

 

Zur Geburt

Nach der Geburt wird der Säugling zum Gipfel des höchsten Berges in der Nähe getragen, wobei es egal ist, um welchen es sich handelt. Der Säugling soll während seines ersten Rituals der ursprünglichen Heimat der Evarín am nächsten sein. Auf dem Gipfel wird dem Säugling das Symbol einer Sonne mit weißer Asche auf die Stirn gemalt. Bei der Asche handelt es sich um die eines verstorbenen Evarín. Dies soll, so

glaubt man, den Funken Lux’ stärken.

 

Der Weg zum Jüngling

Mit 16 gilt ein Evarín in der Regel als bereit, in die Ränge der Erwachsenen aufgenommen zu werden und allmählich den Pfad zum erwachsen werden zu gehen. Dabei muss der Evarín das erste Mal selbstständig einen Berg besteigen. Auf dem Gipfel wartet dann meist bereits ein Ältester, welcher dem Kind eine Tätowierung auf die rechte Rückhand sticht. Bei der Tätowierung handelt es sich um das Symbol einer Kerzenflamme, welche den Funken Lux’ symbolisieren soll. Nach der Tätowierung tritt das Kind, gemeinsam mit dem Ältesten den Pfad zurück nach Hause an. Dort soll es seine Tätowierung vorzeigen, wird dann feierlich in die Ränge der Erwachsenen aufgenommen und gilt von fort an als Jüngling.

Dies wird festlich gefeiert, wobei viel Alkohol fließt. Vor allem dem neuen Jüngling ist es von fort an durch die Gesellschaft gestattet, den typisch härteren Alkohol der Evarín zu konsumieren. Als erwachsen zählt ein Evarín erst mit 22. Seit  Gründung des Königreichs schwört das Kind, beim Vorzeigen seiner Tätowierung vor versammelter Mannschaft, der Göttin Lux und ihren Gesandten in der Manifestierung der Königsfamilie, absolute Loyalität.

 

Das Todesritual

Zum Tode übergibt man den Leichnam dem Feuer. Man erhofft sich durch die Verbrennung, dass die Verbannung des Gottes der Finsternis, für manche aufgehoben werde und es diesen erlaubt sei, die finsteren Weiten Aeternums mit Licht zu erfüllen. Der Funke Lux’ lässt das Feuer weiß erleuchten. Ein Teil der Asche wird gesammelt, um es zur Geburt eines neuen Evarín zu nutzen, der Rest wird in der Regel im Meer verstreut.

Zu diesem Ritual tragen alle anwesenden Evarín weiß, als Zeichen für die Reinheit der Seele des verstorbenen Evarín.

 

Reinigungsritual

Besteht der Verdacht, dass ein Evarín von dunklen Kräften überfallen wurde, wird ein Reinigungsritual durchgeführt, um die dunklen Einflüsse zu vertreiben und den Funken Lux’ wieder zu stärken. Dazu nimmt der Evarín ein Bad in einer hölzernen Wanne, welche mit sauberem Wasser befüllt wird. In jenes Wasser wird die Asche eines Verstorbenen dazu gegeben.

 

Geburt, Wachstum und Tod

Evarín sind prinzipiell dazu fähig, sich mit anderen Rassen zu paaren, solange sie humanoid sind. Eine erfolgreiche Schwangerschaft einer Evarín Frau, dauert für gewöhnlich 10 Monate. In die Pubertät tritt ein Evarín in der Regel mit 16 Jahren ein, wobei es sowohl männliche als auch weibliche Evarín zum gleichen Zeitpunkt trifft. Ab 20 gilt ein Evarín als ausgewachsen, wobei das Altern von da an massiv verlangsamt wird, jedoch nicht stoppt.

Ein neugeborener Evarín kann um die 300 Jahre alt werden, wobei man selten Evarín findet, die dieses Alter erreicht haben. Die meisten starben bereits früher in den zahlreichen Kriegen und Auseinandersetzungen, die sie gegeneinander führten.

Aussehen der Rasse

Die Evarín sind prachtvolle Wesen, sie werden häufig muskulös und recht breit. Ihre Körpergröße erreicht in der Regel eine Höhe zwischen 1,85m und 2,10m. Ihre Haut wirkt meist makellos und ist zudem recht weich. Ihre Hautfarben beschränkten sich auf menschlich weiß wirkende Töne, wobei blasse Haut recht häufig vorkommt. Die Farben des Haars beschränken sich auf graue, weiße und blonde Töne, wobei die Augenfarben etwas diverser sind. Sie können goldene, graue, seltener auch himmelblaue oder lavendelfarbene Töne annehmen. Zudem besitzen sie Spitzohren. Prinzipiell sind aber noch weitere Charakteristika möglich, sofern sich innerhalb der Abstammungslinie eine andere, humanoide Rasse befunden haben sollte. So können sie beispielsweise auch Rundohren, dunklere Hautfarben oder braune Haare besitzen.

 

Mischlinge

Evarín sind prinzipiell nur dazu befähigt sich mit anderen humanoiden Rassen fortzupflanzen. Die Gene der Evarín sind aufgrund des Funken Lux’ leicht dominant. Mischlinge übernehmen vier-siebtel der Gene des Evarín-Elternteils.

Die Gesellschaft sieht vollkommene Evarínals überlegen an, steht unvollkommenen Evarín-Mischlingen aber nicht abgeneigt gegenüber. 

 

Verhalten

 

Die Evarín sind beschützerisch gegenüber anderen Rassen und lassen sich allgemein als xenophil bezeichnen. Sie sind allgemein freundlich und zollen jedem prinzipiell einen grundlegenden Respekt. Doch haben die Evarín sich selber und vor allem ihren Kindern gegenüber hohe Erwartungen, was zu großem Druck und Stress führen kann. Dies wird kombiniert mit ihrer Wissbegierde und ihrem Machthunger. Jedoch haben die Evarín mittlerweile eine große Einigkeit und Loyalität gegenüber den gemeinsamen Werten erreicht.

Sie sind zwar gierig nach Macht, dennoch versuchen sie diese innerhalb ihrer gesellschaftlichen Regeln zu erlangen. Es kommt kaum vor, dass ein Evarín seine Loyalität oder ein Versprechen bricht. Die Evarín legen Wert auf Individualismus, jeder soll das Beste aus sich selbst heraus holen.

Gesinnung

Die Evarín sind rechtschaffene Wesen. Einst wahrhaftig von diesen überzeugt, halten sie Werte, Gesetze und Prinzipien treu ein.

Ihre moralische Gesinnung lässt sich als neutral einordnen, während sie sich selber eindeutig als gut betiteln würden.


 

Stärken & Schwächen

 

Auch wenn die Evarín einst für Aeternum erschaffen wurden und damit einst Schwierigkeiten hatten auf dem Planeten Lezora zu überleben, haben die viele Jahrtausende ihrer Evolution und ihre kriegerische Kultur sie stark verändert. Besonders “Lux’ Vermächtnis” kam ihnen zu Anfangs ihrer Zeit zugute und half ihnen dabei in einer Welt zu überleben für die sie nicht erdacht waren.

 

Die heutigen Evarín


Im Wissen, dass Aeternum kein gefährlicher Platz für die Evarín gewesen wäre, sah Lux keine Notwendigkeit, die Evarín resistent gegenüber physischen Angriffen zu machen. Sie halten deshalb signifikant weniger aus, weshalb die meisten Evarín im Kampf schwere Rüstung tragen.

Die Evarín sind jedoch allgemein recht athletisch, was sich in ihrer Körperstärke. Ausdauer und ihrer Laufgeschwindigkeit zeigt. So sind sie einem Menschen in allen drei Disziplinen überlegen, während sie beispielsweise nicht mit einem flinken Waldelfen mithalten könnten, wenn es um Schnelligkeit geht.


Um stets in Form zu sein, besitzen sie einen höheren Energiebedarf, weshalb kräftige und nahrhafte Gerichte die Esskultur der Evarín dominieren. Dazu benötigen sie eine längere Erholungszeit nach großen und langen körperlichen Anstrengungen. 

In der Nacht können die Evarín unter freiem Himmel etwas besser sehen. Dafür funkeln ihre Augen jedoch ein wenig, was es ihnen schwieriger macht, sich im Dunkeln zu verstecken oder sich an zu pirschen.

 

Da die Evarín es trotz vieler Jahrtausende immer noch nicht geschafft haben, sich der Welt von Lezora vollständig anzupassen, besitzt jeder Evarín multiple Nahrungsunverträglichkeiten, wobei diese aber eher selten lebensbedrohlich sein können, solang sie auf jene Acht geben. Jedoch sind sie allgemein leichter zu vergiften. Es steht generell eine größere Auswahl an giftigen Substanzen zur Verfügung von denen geringere Mengen ausreichen, die andere Rassen beispielsweise vertragen würden.

 

,,Lux’ Vermächtnis”

Um ihrer großen Bestimmung nachzukommen, schenkte die Göttin den Evarín eine Fähigkeit, die sie selbst als ,,Lux’ Vermächtnis” betiteln. Denn einst wollte Lux Handlanger, die dazu in der Lage waren, ihre Aufgaben perfekt zu erfüllen und dafür sollten die Evarín auch in der Lage sein, über sich hinaus zu wachsen. Zwar mag sich ihre ursprüngliche Aufgabe geändert haben, doch die Art ihrer Fähigkeit blieb gleich.

 

Nur dann, wenn ein Evarín in einer Situation über seine körperlichen Leistungen getrieben wird, spürt er den Funken Lux’ in sich selbst. Situationen hierfür können ein langes Armdrücken, ein erbitterter Zweikampf oder eine Mutter sein, die ihr Kind zu befreien versucht, welches unter einen schweren Gegenstand geraten ist. 

In solchen Situationen ist es dem Evarín möglich sich für fünf Sekunden auf den Funken Lux’ zu fokussieren und seine gesamte Macht zu entfalten. Da die Fokussierung viel Konzentration und Willenskraft benötigt, wird ein Evarín, bis die Macht des Funken vollständig entfaltet wurde, jegliche (aktive) Aktionen einstellen. Sofern möglich ziehen es Evarín vor, sich für die notwendige Zeit der Fokussierung etwas zurück zu ziehen, beziehungsweise etwas Distanz aufzubauen.
So würde ein Evaríns im Kampf der gerade einen Dolch von seiner Brust drückt weiterhin den Dolch von sich halten um sein eigenes Leben weiterhin zu schützen, doch weder mehr Kraft aufwenden können, noch einen Angriff oder eine Verfolgungsjagd aufnehmen. Die Mutter würde weiterhin den schweren Gegenstand hochhalten, der sonst ihr Kind zerquetschen würde. 

 

Die Aktivierung der Fähigkeit ist hierbei ein Prozess, der klar nach außen als solcher erkennbar ist. 

Je nach Notwendigkeit, kann die Fähigkeit bis zu zwei Minuten andauern und wird anschließend innerhalb von fünf Sekunden beendet.. Nach Beendigung des Zustands verliert der Evarín wieder das Gefühl des Funken Lux’ und wird von immenser Müdigkeit und Erschöpfung überrumpelt. So sind mindestens zwei Tage Erholung nach der Verwendung der Fähigkeit notwendig. Wobei die Erholungszeit vor allem durch Schlaf, Essen und Ruhe ausgefüllt wird, jedoch nur mit einfachen Tätigkeiten wie schlichten Konversationen oder Spaziergängen gefüllt werden kann, die nur kognitiv und kaum körperlich belastend sind. Während der gesamten Erholungszeit kann die Fähigkeit nicht erneut aktiviert werden.

 

Durch die aktivierte Fähigkeit verbessern sich die Augen der Evarín so, dass sie selbst in absoluter natürlicher Finsternis noch etwas sehen können. Ihre Körperstärke und ihre Laufgeschwindigkeit erhöhen sich zusätzlich. An ihrer Schadensresistenz ändert sich jedoch nichts. 

Allerdings beginnen die Evarín das Leuchten an, sie sind in diesem Zustand faktisch unfähig sich den Sinnen anderer zu entwenden, um sich beispielsweise an zu pirschen. Außerdem werden sie von Adrenalin durchsetzt, was zu einem recht ausgeprägten Zittern führt und es ihnen so gut wie unmöglich macht, feinmotorische Aufgaben zu erfüllen oder gar einen Pfeil in einen Bogen zu spannen. 

 


Besonderheiten

 

Die Evarín sind in der Lage Magie zu erlernen, wobei Schwarze Magie jedoch verhasst ist und nicht toleriert wird. Auf dem Pfad den die Evarín beschreiten, erlischt ihr Funke allmählich über die vielen Jahrtausende hinweg. Sie werden deshalb als aussterbende Rasse angesehen und sind sich ihrer Vergänglichkeit bewusst.

 

Anmerkung

Die Rasse Evarín ist mit Anmeldung spielbar.

Diese Rasse wurde durch Dakeren mithilfe der Lumines-Fraktion geschrieben.

Bei Fragen an Dakeren, Veronixo oder shining_phoenixx wenden.

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